Nordsee-Ferienwohnungen Götze

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Dorum-Neufeld - Sielhafen am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Dorum-Neufeld war ein kleiner, malerischer Hafen an der Niedersächsischen Nordseeküste und zählt mit zum Ort Dorum. 

 

Dorum gehört zu der Gemeinde Wurster Nordseeküste und befindet sich in Niedersachsen genau zwischen Bremerhaven und Cuxhaven. Dieses Gebiet wurde seit dem 6. Jahrhundert von Friesen besiedelt, nachdem die Sachsen es verlassen hatten, und kommen auch heutzutage noch in mehreren Städten entlang der Nordseeküste vor. 

 

Das tragischste Ereignis in der Geschichte Dorums ist wohl das Großfeuer, welches am 16. Juli 1757 innerhalb von zwei Stunden beinahe die ganze Stadt vernichtete. Dennoch gelang es den Bewohnern ihr Städtchen wieder aufzubauen und es zählt heute zu den beliebten Kurorten an der deutschen Nordsee. 

Der Ortsname stammt übrigens aus dem friesischen: Abgeleitet von den Wörtern "Dorn" und "Hem" bedeutet Dorum "Dornensiedlung".

 

Ein ganz besonderer Zeitzeuge ist auch das Niedersächsische Wattenmeer, an dessen Rand Dorum liegt. Es reicht von der Grenze zu den Niederlanden bis nach Cuxhaven und schließt alle Watten, Ostfriesischen Inseln und Seemarschen in diesem Bereich ein. Im Jahre 1986 wurde dieses Gebiet zum Nationalpark erklärt, doch seine Geschichte geht Jahrmillionen zurück. Und diese Geschichte soll fortdauern: Der stetige Touristenstrom lockt Besucher in das Wattenmeer, die mit ihren Beiträgen die Erhaltung dieses Naturschutzgebietes unterstützen.

 

Trotz des ansteigenden Tourismusstroms bleibt Dorum-Neufeld noch ein echter Fischerhafen mit eigenen Kuttern. Einige dieser für die Küste typischen Fischkutter aus Holz sind direkt vor Ort zu bestaunen.

 

In Dorum(-Neufeld), vor dem Jahr 1312 unter dem Namen Dornem oder Thornum bekannt, leben heute circa 3.500 Menschen. Das Dorf wurde über die Jahre restauriert und erweitert, konnte aber dennoch seinen malerischen Charme behalten.

 

Auch heute noch ist es Besuchern möglich in die Geschichte des Küstenörtchens einzutauchen. Die altehrwürdige St.Urbanus-Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist auch heute noch ein des religiösen Geschehens in der Gemeinde. Zur Zeit der Erbauung hatten sich viele wohlhabende Bauern und Schiffer in Dorum niedergelassen und konnten somit die Kirche mit einiger kostbarer Ausstattung versehen. Besondere Relikte sind der Taufstein, der noch aus dem 12. Jahrhundert überliefert ist, und das romanische Kruzifix, das zu den ältesten Kirchengegenständen im Bundesland gehört: Es entstammt dem 13. Jahrhundert.

 

Unmittelbar vor der Dorumer Küste, in Sichtweite des Hafens, steht der Leuchtturm "Obereversand" der 2003 mittels eines Schwimmpontons nach Dorum verbracht wurde, nachdem seine Unterhaltung am ursprünglichen Standort Obereversand nicht mehr sinnvoll war. 

Sie wissen ja, das Land ist so platt, dass man Samstagabend schon sehen kann wer Sonntags zum Mittag kommt.

 

Dorum und Dorum-Neufeld haben vieles und vieles auch nicht. Die Touristen finden im Umkreis von 25km keine Spielhallen, Internet Cafés und Discos. Nichts aus der schnelllebigen Zeit holt Sie ein. Kein Lärm und keine Hektik.

Sie werden empfangen von jeder Menge frischer Luft und Ruhe. Naja, ein spontanes Blökkonzert der Deichschafe kann schon erklingen.

 

Trotzdem, lassen Sie sich den Wind um die Nase wehen, den Kopf freipusten von den Sorgen des Alltags. Genießen Sie die Weite und das Licht in dieser schlichten und herben Landschaft und schärfen Sie den Blick für das Wesentliche. Dorum hat viel zu bieten, was Naturgeschichte sowie die Geschichte der Menschheit angeht. Hobbyhistoriker werden sicher ihren Spaß an der Nordseeküste haben und wieder ein paar neue Facetten der deutschen Landesgeschichte kennenlernen.

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